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Gymnasium

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UNTERRICHT FÜR ALLE

Guten Morgen

Vertiefen Sie gelernte Inhalte von zu Hause aus und üben Sie anhand zahlreicher Animationen, Lehrfilme und digitaler Arbeitsblätter.

 

 

My Two Cents

 

 

Bildung ist die Pflege der Neugier auf die Welt und auf sich selbst in der Welt. Eine Art Sucht, die immer höhere Dosen braucht. Neurophysiologisch bekannt ist, dass das Gehirn Neugier benötigt, um nicht in eine Depression zu verfallen.

 

SCHULE IST IM SCHLECHTESTEN SINNE LANGWEILIG

 

Kinder sind Egoisten, feiernde und spielende Fragende an die Welt und die Eltern. Doch an den Schulen wird aus der Lust ein Pflicht, und es geht darum, das Wissen anderer zu erlernen, das irgendwann später vielleicht einmal wichtig werden könnte. Das ist im schlechtesten Sinne langweilig. Schon heute fragen sich Grundschüler, warum man Dinge lernen muss, die das Smartphone, Siri, Amazon Echo oder Google Home einem ebenso verraten können.

 

BILDUNG ALS BEFÄHIGUNG ZUR BESCHÄFTIGUNG

 

Bild_Bio1Lange Zeit ging es um die innerliche Welterkennung und später um die technische Les- und Beschreibbarkeit der äußerlichen Welt. Das mag für Entwicklungs- und Schwellenländer nachvollziehbar sein, aber die Folgeerscheinungen sind Formalisierung, Bürokratisierung, Akkreditierung und Verzweckung von Bildung – sie ist nur noch für die Befähigung zur Beschäftigung da. Und das wiederum hat zur Folge, dass Bildungsabschlüssen trotz zunehmender Qualitätskontrolle mehr und mehr misstraut wird. Das bayerische Abitur macht hier keine Ausnahme.

Das Bildungskarusell dreht sich also weiter und wir gönnen uns seit Jahrzenten in regelmäßigen Abständen eine Diskussion darüber, wie es mit der Bildung weitergehen soll. Digitalisierung, Algorithmisierung und eine wie auch immer definiertere künstliche Intelligenz fordern nicht nur die Bildungsinstitutionen mit Blick auf Abschlüsse und Prüfungen heraus, sondern auch die Art des Lernens und Forschens selbst.

 

KOSTENLOSER KINDERGARTEN, GEBÜHRENMITFINANZIERTE UNIVERSITÄTEN

 

Das letzte Versprechen des Nationalstaates ist das der Selbstentfaltung durch Bildung. Es ist ein Gewinn für alle Beteiligten: Die Bürger, die Arbeitsmärkte, die Demokratie und die Staatsfinanzierung. Die Bildungskarrieren gesellschaftlich unterschiedlicher Gruppierungen sind jeodch nicht ausgewogen. Um die Gewinnerseite zu stärken, muss Deutschland seine Bildungfinanzierung grundlegend ändern: massive Investitionen in eine dann kostenlose frühkindliche Bildung und die Grundschulen und eine behutsame und faire, als nachlaufende private Kostenbeteiligung an der Hochschulbildung. So ist das in allen erfolgreichen Ländern der Welt und wird von Nobelpreisträgern bildungsökonomisch empfohlen: (1) Kindergärten als qualitativ aufregende Anregungsarenen für alle ab dem dritten Lebensjahr ausbauen. (2) Digitale Kompetenzen in den primaren und sekundaren Bidlungsstufen. (3) Sozial faire, nachlaufende Studiengebühren, gemesssen an der individuellen Bildungsrendite. (4) Die Weiterentwicklung der Volkshoschule als Präsenz- und Fernuniversität des wirklichen Lebens.

 

 

EDUARD LIEBLER

 

 

 

 

 

 

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